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Die Geschichte der Meerschweinchen


Der Pflanzenfressenden aus den peruanischen Anden stammende Säuger, wurde schon ca.4000 Jahre vor Christi von den Ureinwohnern domestiziert.

Dort gelten noch bis zum heutigen Tage die Meerschweinchen als Fleischhaltige Nahrung der Landbevölkerung.

Pro Jahr werden ca. 60Million Meerschweinchen in Peru und dessen Nachbarstaaten gegessen.

Meerschweinchen treten in freier Wildbahn in Herden auf und sollten auch als Haustier mindestens zu zweit gehalten werden. Beutetiere wie das Meerschweinchen sind extrem schreckhaft und sind somit nicht als Haustiere für kleine Kinder geeignet, weil sie sehr leicht erschrecken und damit großem Heimat der Meerschweinchen, die Steppe in den peruanischen Anden.


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Heimat der Meerschweinchen, die Steppe in den peruanischen Anden.

Stress ausgesetzt sind, was unter anderem zum Herzstillstand führen kann. Füttern sollte man Heu, Gras, Löwenzahn, Wegerich, Sonnenblume, Huflattich, Blätter von Mais, Erdbeere, Himbeere, Gemüse wie Möhren, Gurke, Rote Beete, Sellerie. Zur Reinigung der Zähne sollte man Zweige von Weide, Buche, Pappel, Birke, Hasel und Obstbäumen anbieten. Was man nur wenig füttern sollte: Petersilie, Chinakohl, Paprika , Tomaten, Salat, Klee, Brokkoli, Kohlrabi und Obst.

Was man auf gar keinen fall füttern sollte: Avocado, Zwiebelgewächse, Eibe und Kartoffel.

Falls Ihr Meerschweinchen seinen eigenen Kot isst brauchen Sie sich keine Gedanken zumachen, der so genannte Blinddarmkot versorgt Ihr Meerschweinchen mit dem Lebenswichtigen Vitaminen B (gesamter Bedarf) und K (größten teil des Bedarfes) und wichtigen Bakterien zur Aufrechterhaltung der Darmflora. Die Meerschweinchen erlangen ihre Geschlechtsreife schon ab der dritten Lebenswoche.

Die Weibchen bekommen von 1 bis 7 junge, die Tragezeit beträgt im Schnitt ca. 68 Tage.


Theoretisch könnten die Meerschweinweibchen also 5x im Jahr werfen lassen, das ist aber nicht zu empfehlen, außerdem sollte man die Böcke nicht direkt nach der Geburt zu den Weibchen lassen, da diese sofort wieder empfangsbereit sind.

Typische Erkrankungen beim Meerschweinchen sind: Blähungen (sie können zum Tode führen), Zahnfehlstellung (wichtig ist deshalb die Zähnpflege durch Zweige und Äste), Krallenfehlstellung (tritt meist durch Käfighaltung auf), Bindehautentzündung (durch ihre hervorstehenden Augen haben Meerschweinchen oft Probleme damit) und Parasiten und Milben befall (häufig im Ohrmuscheln, Bauch oder dem Afterbereich).


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Meerschweinchen