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Die Geschichte der Kaninchen



Schon in der Bibel (Mose-Büchern Levitikus (3. Mose 11,5) und Deuteronomium (5. Mose 14,7)) kommt das Wort “saphan”, das auf hebräisch Kaninchen bedeutet.
Mensch und Kaninchen leben demnach wohl schon sehr lange zusammen. Die Domestizierung fand wohl schon lange vor unserer Zeitrechnung statt.
Unsere heutigen Kaninchen kommen wohl von der Iberischen Halbinsel und stammen vom europäischen Wildkaninchen ab. Die Phönizier entdeckten sie ca. 1100 vor Chr. und nannten sie Klippschiefer.
Die Römer trieben die Domestizierung voran, die Kaninchen galten zu dieser Zeit als Fleischersatz, sie waren leicht zuhalten und vermehrten sich schnell.
Ab dem dem 6.Jahrhundert begannen südfranzösische Mönche und Nonnen Kaninchen zu züchten.
Kaninchenfleisch zähle nicht als Fleisch und durfte somit auch in der Fastenzeit gegessen werden.
Das leicht zu ernährende Kaninchen entwickelte sich immer mehr zum Fleisch und Fell Lieferant der kleinen Leute.
Der Mensch versuchte nach der erfolgreichen Domestizierung nun immer größere Kaninchenrassen mit ruhigeren Wesen zu züchten, mittlerweile gibt es über 100 Kaninchenarten wobei jedes Land seine eigenen Standards hat.
Der wohl erste Standard Farbschlag war das Holländerkaninchen das ab dem 12 Jahrhundert bekannt ist.
An den Königs- und Fürstenhöfen in England, Frankreich und Deutschland wurden sie gezüchtet um sie dann zur Jagd wieder auszusetzen.
Ab dem 16.Jahrhundert wurden immer mehr Rassen gezüchtet, Angorakaninchen und Hellen Groß-Silberkaninchen ab dem 17.Jahrhundert.
Die meisten uns heute bekannten Kaninchenrassen.

Allgemeines:


Kaninchen gehören zur Gattung der Hasenartigen und sind somit keine Nagetiere. Sie haben im Jahr 5-7 Würfe Tragezeit ist ca. 31 Tage wobei bis zu 10 Junge geworfen werden.

Erkankungen bei Kaninchen


  • Chinaseuche (Viruserkrankung.)
  • Myxomatose (Viruserkrankung durch Pockenerreger)
  • Encephalitozoonose ( Nierenfunktionsstörungen)
  • Kaninchensyphillis (Verklebungen im Urogenitalbereich)
  • Trommelsucht (Magenblähung)